Eisten - ein sympatischer Gastgeber

Die SN-Genossenschaft Eisten mit ihren sechs aktiven Züchtern bot den Delegierten des Oberwalliser SN-Verbands eine mehr als würdige Kulisse. Sympatische Räumlichkeiten, ein Aufgebot gewiss fast der halben Dorfschaft, sei es beim Service, in der Küche, beim Parkdienst oder als Unterhaltende auf der Bühne. Alles stimmte! Mit einem hervorragenden Walliser Gsottnum konnte die SN-Genossenschaft Eisten die nach dreistündiger DV hungrige Schäferfamilie mehr als entschädigen. Bravo und Danke an die Gemeinde und die SN-Genossenschaft von Eisten.

Präsident Daniel Steiner und seine Mannen arbeiteten den geschäftlichen Teil Traktandum für Traktandum soverän ab, liessen Gäste zu Wort kommen und die Delegierten mit dem Auftritt des Schäferchors auch mal durchschnaufen. In seinem Jahresbericht rief der Präsident wichtige Stationen des vergangenen Jahres angefangen beim prächtigen Widdermarkt im März, über das trockene Frühjahr und den verregneten Sommer, über das Leid mit dem Wolf und die Freud an den Schauen bis hin zur 26. Ausstellung der weiblichen Tiere in Erinnerung. durch  die Traktandenliste ab.

Alwin Meichtry, frischgebackener Präsident des SZV, weiss, was auf ihn zukommt, ist aber voll guten Willens, sich für die Schweizer Schafzucht einzusetzen.
Alwin Meichtry, frischgebackener Präsident des SZV, weiss, was auf ihn zukommt, ist aber voll guten Willens, sich für die Schweizer Schafzucht einzusetzen.
German Schmutz, seit 24 Stunden nicht mehr oberster Schäfer aber Ehrenpräsident des SZV wandte sich in herzlichen Worten an die Walliser Delegierten. Für sein grosses Verdienst wurde er mit einem Schwarznasenschaft belohnt.
German Schmutz, seit 24 Stunden nicht mehr oberster Schäfer aber Ehrenpräsident des SZV wandte sich in herzlichen Worten an die Walliser Delegierten. Für sein grosses Verdienst wurde er mit einem Schwarznasenschaft belohnt.

Christoph Rotzer vom Amt für Viehwirtschaft klärte die Delegierten über die erschwerte Ausfuhr von Schafen auf. Grund dafür ist die Krankheit Scrapie.

Nachdem Rosmarie Ritz einige Eckdaten über die Entstehung und den heutigen Stand der Goler Markthalle in Raron berichtet hatte, beschlossen die Delegierten, sich mit 30'000 Franken an den Investitionskosten zu beteiligen.

Helmut Berchtold reichte im Hinblick auf die DV 2015 seinen Rücktritt ein. Daniel Steiner konnte nach einer nicht ganz einfach verlaufenen Suche Rolf Kalbermatten von Törbel als neues Vorstandsmitglied präsentieren. Er wurde von den Delegierten mit einem herzlichen Applaus gewählt und gleich darauf zum Vizepräsidenten gekürt.

Moritz Schwery vom Landwirtschaftszentrum in Visp brachte die Versammlung bezüglich Alpbewirtschaftung auf den neuesten Wissensstand.

Fabian Schwery vom WAS-Verband und Reinhard Grand vom OZIV überbrachten sehr sympathische Grussadressen.

Der neue Vorstand, von links Rolf Kalbermatten Törbel (neu im Vorstand, Vizepräsident), Präsident Daniel Steiner Niedergampel, Rinaldo Pfammatter Ried-Brig, Martin Wyer, Glis und Peter Imboden Niedergesteln.
Der neue Vorstand, von links Rolf Kalbermatten Törbel (neu im Vorstand, Vizepräsident), Präsident Daniel Steiner Niedergampel, Rinaldo Pfammatter Ried-Brig, Martin Wyer, Glis und Peter Imboden Niedergesteln.
Die für 15, 20 oder 25 Jahre geehrten Zuchtbuchführer.
Die für 15, 20 oder 25 Jahre geehrten Zuchtbuchführer.
Moritz Bregy Raron wurde für 45 Jahre, Josef Brantschen Randa für 40 Jahre und Ernst Lengen Bitsch für 35 Jahre Zuchtbuchführung geehrt
Moritz Bregy Raron wurde für 45 Jahre, Josef Brantschen Randa für 40 Jahre und Ernst Lengen Bitsch für 35 Jahre Zuchtbuchführung geehrt
Herbert Fux, 2001 bis 2014 im Vorstand tätig, davon 7 Jahre als Präsident wurde zum Ehrenmitglied ernannt.
Herbert Fux, 2001 bis 2014 im Vorstand tätig, davon 7 Jahre als Präsident wurde zum Ehrenmitglied ernannt.
Georges Schnydrig beschrieb seinen Kampf gegen die Grossraubtiere und im vergangenen Jahr Erreichtes mit eindrücklichen Worten. Gleichzeitig verwies er auf den neuen Verein auf Schweizer Ebene, bei welchem die SAB eine wichtige Rolle einnehmen wird.
Georges Schnydrig beschrieb seinen Kampf gegen die Grossraubtiere und im vergangenen Jahr Erreichtes mit eindrücklichen Worten. Gleichzeitig verwies er auf den neuen Verein auf Schweizer Ebene, bei welchem die SAB eine wichtige Rolle einnehmen wird.
Der SAB-Direktor Thomas Egger erklärte den geplanten Aufbau und geplante Tätigkeiten des Verbands und rief die Delegierten dazu auf, ihre Bereitschaft für den Beitrag an die geplante Kantonalsektion zu erklären.
Der SAB-Direktor Thomas Egger erklärte den geplanten Aufbau und geplante Tätigkeiten des Verbands und rief die Delegierten dazu auf, ihre Bereitschaft für den Beitrag an die geplante Kantonalsektion zu erklären.